Das Stadthaus – ein Typ mit Tradition und Zukunft

Stadthäuser sind individuelle, mehrstöckige, städtische Reihenhäuser, teilweise mit mehreren Wohnparteien, oft in Kombination mit Büro- oder Praxisnutzungen in den unteren Geschossen. In Hamburg sind sie vor allem in den Stadtteilen rund um die Alster vertreten. Stadthäuser vereinen die Vorteile des individuellen, gartenbezogenen Wohnens im Reihenhaus mit der höheren Dichte des Geschosswohnungsbaus.


Stadthäuser sind ein typisches städtebauliches Element südlich des Eilbekkanals. Im Baugebiet Finkenau wird an der Leo-Leistikow-Allee und am Dorothea-Bernstein-Weg typologisch daran angeknüpft. Durch die engen Vorgaben des Bebauungsplanes an die Gestaltung im Allgemeinen und die Gestaltung der Fassaden im Besonderen werden sie das Gebiet wesentlich prägen. Alle Häuser haben drei Vollgeschosse und ein von der Straßenseite zurückversetztes Staffelgeschoss. Sie bilden eine geschlossene Bebauung entlang der Leo-Leistikow-Allee. Drei verschiedene Hausbreiten führen zu verschiedenen Haustypen (5 - 6,5 - 8 Meter). Drei verschiedene Architekturbüros haben insgesamt acht verschiedene Haustypen entworfen, die ein vielfältiges und doch harmonisches Ensemble bilden. Die Stadthäuser sind als Einfamilienhäuser oder gestapelte Geschoss- und Maisonettewohnungen konzipiert. Es gibt jedoch auch Wohnungen, die sich nur auf einer Etage befinden. Auch gewerblich genutzte Einheiten sind möglich, insofern sie eine Wohnnutzung ergänzen.

 

Mögliche Fassadentypen

 

Haustyp A, B, I, J, R und S - Studio Witt BDA

 

Haustyp E, F, N und O - Mudlaff & Otte Architekten

 

Haustyp G, H, P und Q - Mudlaff & Otte Architekten

 

Haustyp L - Mudlaff & Otte Architekten
Haustyp D, K, M und T - MoRe Architekten

 

Haustyp V - Mudlaff & Otte Architekten
Haustyp C und U - MoRe Architekten